**SAVE THE DATE**
In weissen und roten Etappen der nördlichen Rhône entlang – von den Alpen bis nach Valence!
Weinakademiker David Schertenleib verkostet mit uns rund zwanzig einzigartige Wein-Typen „blind“ in 25 Etappen entlang der Rhone in aufeinanderfolgenden Themen-Flights. Er teilt nicht nur sein Fachwissen mit uns, sondern auch seine Kellerschätze aus unterschiedlichen Regionen. Wir verkosten unterschiedliche Rhône-Stilistiken, in jung und gereift, sowie einige extrem rare Trouvaillen!
Line Up A- Z
Neben arrivierten Namen erwarten Euch Klassiker, aber auch avantgardistische Tendenzen, ein paar Piraten und vor allem echte Trouvaillen, die man in dieser Reihenfolge nur sehr selten auf den Tisch bekommt!
Die weissen Rebsorten wie Marsanne, Rousanne und Viognier machen den Start, um anschließend sofort in unterschiedlich angeordnete Flights des ungekrönten Königs der nördlichen Rhône überzugehen. Neben Jamet, Rostaing, Vernay und Gonon bringen Voge, Chave, Château d’Ampuis, Chapoutier und diverse Piraten der oben genannten Rebsorten ihr ganzes Potential in unsere Gläser.
Die jeweiligen Regionen und Jahrgänge lassen wir jetzt bewusst weg – verraten Euch lediglich, dass wir uns zwischen 2001 und 2022 und hauptsächlich an der nördlichen Rhône bewegen. Lalala…
Um die Spannung und das Lernpotential ein wenig zu erhöhen, wird Euch David Schertenleib alle Weine blind servieren.
Good to know: Wir freuen uns übrigens auch über Besuch von deutschsprachigen Weinakademiker-Kollegen aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden.
Das Tasting findet an einem Freitag-Nachmittag statt, so, dass alle Teilnehmer bequem zu dem Weinakademiker-Netzwerktag an- und abreisen können!
WANN?
Freitag, 20.11.2026 | 16.30 Uhr bis ca. 20.30 Uhr | Treffpunkt 16.00 Uhr
Wo?
Schloss Johannisberg „Spätlesereiter-Saal | 65366 Geisenheim-Johannisberg | https://schloss-johannisberg.de/#
Wer?
Weinakademiker, Studenten, Sommeliers, Händler und Weinfreaks
Das Kleingedruckte:
Weinakademiker zahlen € 119, Studenten, Sommeliers, Vinissima € 139, alle anderen Teilnehmer € 159
Stornogebühren: Stornierung kostenlos bis zum 30.10.2026. Danach fallen die vollen Kosten an oder Ihr müsstet Euch gegebenenfalls um einen „Ersatz-Verkoster*In“, der/die Euren Platz einnimmt, kümmern.
…………………………………………………………………………………………………..
INFO & S A V E T H E D A T E
Weinakademiker „Netzwerk-Wochenende“ geplant
Für alle, die Lust & Interesse an einem Netzwerk-Wochenende mit netten Gesprächen und tollen Verkostungen auf Schloss Johannisberg haben, dieses Weekend bitte sofort im Kalender markieren! Weitere Info folgt soon ;o)).
Freitag, 20.11.2026
16.30 – 20.30 Uhr | Einzigartige Weine entlang der Rhone – von der Quelle bis nach Valence mit David Schertenleib
20.30 – 23.00 Uhr | Wine & Dine mit Riesling und Gastwinzern im Restaurant Schlossschänke Schloss Johannisberg (Achtung: steht noch nicht fest!)
Samstag, 21.11.2026
12.00 – 14.00 Uhr | „Weinakademiker Deutschland“ => Netzwerk-Treffpunkt und Begrüssung der frischgebackenen Weinakademiker von den alten Hasen
14.30 – 16.30 Uhr | Masterclass Burgenland „Grosse Blaufränkische in bester Begleitung“ mit Christian Zechmeister
17.00 – 19.00 Uhr | Graduierung auf Schloss Johannisberg
19.00 – 20.30 Uhr | Apero mit Weinen von Weinakademiker-Winzern
ab 20.30 Uhr | Abendessen in der RheinWeinWelt https://www.rheinweinwelt.de auf dem alten Asbach-Gelände in
Rüdesheim
Cool & Lässig mit „BYO“ Bring your own bottle of wine!
…………………………………………………………………………………………………..
Wissenswertes zur Rebsorte Syrah => Quelle Hendrik Thoma, Wein am Limit
„Um den Ursprung der Rebsorte Syrah ranken sich viele Legenden. In der verbreitetsten spielen die persische Stadt Shiraz und ein französischer Kreuzfahrer eine Rolle. In anderen sind es Länder, Städte oder Inseln, die mit „Sy“ beginnen. Alle diese Geschichten haben zwei Dinge gemeinsam: Erstens – sie klingen durchaus plausibel. Zweitens – es gibt für sie null handfeste Belege.
DNA-Analysen aus den 2000er Jahren zeigen die wahre Herkunft des Syrah: Entstanden ist er nämlich als natürliche Kreuzung aus Mondeuse Blanche und Dureza. Und zwar in der gleichen Gegend zwischen Genfer See und Rhône-Tal, in der sich drei Rebgenerationen zuvor auch schon sein Vorfahre Spätburgunder, a.k.a. Pinot Noir zusammengemendelt hatte. Wir fassen also zusammen: Der Pinot ist der Urgroßvater des Syrah!
Die enge Verwandtschaft zum Burgunder belegt auch den Status als Edelreben (a.k.a Cépages nobles), den beide Sorten völlig zurecht haben. Syrah bringt ein paar der größten Rotweine hervor, die die Weinwelt zu bieten hat. Reinsortig, wie an der nördlichen Rhône beim Weinmonument Hermitage. Oder als (most) valuable Teamplayer in den Cuvées der südlichen Rhône, wie beim Châteauneuf du Pape. Schon 1833 hat der Syrah auch nach Australien rüber gemacht. Dort hat er erst den Namen Shiraz angenommen und danach prompt eine Karriere bis hin zur wichtigsten Rebsorte hingelegt. Auf 40.000 Hektar wachsen down under heute neben Alltagsweinen auch Champions-League-Qualitäten wie der Grange von Penfolds oder der Hill of Grace von Henschel.
Syrah braucht Wärme, hasst kalkhaltige Böden und ist anfällig für diverse Rebkrankheiten. Hat er aber optimale Bedingungen, liefert er amtlich. Nämlich tiefdunkle, farbintensive Rotweine mit einem Haufen geschmeidiger Tannine. Seine typischen Aromen sind in der Regel Brombeere, Pflaume, Schokolade und Leder, manchmal auch rohes Fleisch. Bemerkenswert klare und zart würzige Noten von schwarzem oder auch weißem Pfeffer machen ihn dazu ähnlich unverkennbar wie Autotune-Sounds die zeitgenössische Popmusik-Produktion.“
Stand: 19.2.2026 | Christina Fischer
